Pelletheizung- Funktion, Kosten, Förderung

PELLETHEIZUNG – FUNKTION, KOSTEN & FÖRDERUNG

Alles was Sie vor dem Kauf wissen müssen!
Wir beraten Sie gerne persönlich.

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THEMEN AUF DIESER SEITE

  • Was sind Pellets?
  • Wie funktioniert eine Pelletheizung?
  • Die Vorteile einer Pelletheizung
  • Die Nachteile einer Pelletheizung
  • Checkliste ob eine Pelletheizung zu Ihnen passt?
  • Tipps zum Pelletheizung kaufen
  • Was kostet eine neue Pelletheizung?
  • Wie oft muss eine Pelletheizung gewartet werden?
  • Fördermittel beim Kauf einer neuen Pelletheizung

WAS SIND PELLETS?

Pellets sind Presslinge aus Sägemehl und Holzspänen. Sie werden als Brennstoff für Pellet-Heizungsanlagen verwendet.

pellets

WIE FUNKTIONIERT EINE PELLETHEIZUNG?

Sobald der Heizanlage eine Wärmebedarf gemeldet wird, erhält der Brenner Pellets. Danach startet ein automatischer Zündvorgang die Pellet-Verbrennung. Den gesamten Brennvorgang einschließlich der Pelletzufuhr reguliert ein integriertes Thermostat, welches die Informationen mit der gewünschten Raumtemperatur erhält. Das Heizungswasser wird auf die gewünschte Temperatur erhitzt und gelangt in den Heizkreislauf.
Am effizientesten arbeitet eine Pelletheizung, wenn der Pelletbrenner an einen Pufferspeicher gekoppelt ist.

Dort wird die überschüssige Wärme bis zur erneuten Anforderung durch den Verbraucher gespeichert.

Da die Pellets fast rückstandslos verbrennen, fällt nur wenig Asche an. Dies kann entweder manuell oder über ein automatisches Ascheaustragesystem entfernt werden.

DIE VORTEILE EINER PELLETHEIZUNG

  • Pellets bestehen aus nachwachsendem Holz und sind somit regenerativ
  • Nicht nur ganze Häuser, sondern lediglich Einzelräume können mit einer Pelletheizung gewärmt werden.
  • Pellets verbrennen fast rückstandslos und haben somit eine hohe Verbrennungseffizienz
  • Attraktive Förderung durch den Staat, bei der Anschaffung einer neuen Pellet-Heizungsanlage
  • Hoher Bedienkomfort: vollautomatischer Ablauf. Ein manuelles Nachlegen der Pellets ist somit nicht nötig
  • Pelletheizungen lassen sich gut mit anderen Heizsystemen kombinieren (z.B. mit Solar)
Nachteile

DIE NACHTEILE EINER PELLETHEIZUNG

  • Große Lagerkapazitäten für die Pellets notwendig
  • In der Anschaffung meist teurer als Gas- oder Ölheizungen
  • Wartungsaufwand: Neben dem regelmäßigen Asche entfernen sollte auch die Brennkammer und der Brenner Ihrer Pelletheizung von Staub und Asche befreit werden.

CHECKLISTE OB EINE PELLETHEIZUNG ZU IHNEN PASST?

✓Sie haben viel Platz in den eigenen vier Wänden, um Lagerbehälter für die Pellets aufzustellen

✓Sie wollen Ihre Heizkosten reduzieren und umweltfreundlich heizen

✓Ein LKW kann in die Nähe Ihres Hauses gelangen um den Vorrat an Pellets in das Lager zu füllen

Beratung bei KADEL
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TIPPS ZUM PELLETHEIZUNG KAUFEN

✓Zu Beginn müssen Sie überlegen wie hoch Ihr benötigter Wärmebedarf ist. Moderne Einfamilienhäuser haben einen Wärmebedarf  von 8-14KW. Der Leistungsbereich einer gängigen Pelletheizung liegt bei 8-30KW. Hier ist eine genaue Bedarfsplanung durch einen KADEL-Fachmann notwendig.

✓Um eine Pelletheizung betreiben zu können, brauchen Sie eine Lagermöglichkeit für die Holzpellets. Für ein Einfamilienhaus müssen Sie hierfür 5-15m³ einplanen.

WAS KOSTET EINE NEUE PELLETHEIZUNG?

Hier spielen verschieden Faktoren eine Rolle, z.B. wie groß Ihre Wohnfläche ist. Darüber hinaus zählen nicht nur die Anschaffungskosten wie Kessel oder Pufferspeicher, sondern auch Kosten für die Installation der Anlage, die Bereitstellung des Pelletlagerraums mit entsprechender Fördertechnik und die evtl. damit verbundenen Baumaßnahmen eine Rolle. Die Preise können hier zwischen 10.000-22.000 Euro variieren.
Gerne berät Sie ein KADEL-Fachmann hierzu ausführlich.

Kosten Heizung

WIE OFT MUSS EINE PELLETHEIZUNG GEWARTET WERDEN?

Wie jedes andere Heizsystem aus, muss eine Pelletheizungsanlage regelmäßig gewartet werden. Durch die Pellets entsteht ein etwas höherer Reinigungsbedarf als bei Öl- oder Gasheizungen.
Bei der Verbrennung der Pellets fällt Asche an. Wenn auch nur in geringer Menge, mit der Zeit muss diese aber dennoch entfernt werden. Bei modernen Anlagen mit Kompressionssystem muss der Aschebehälter nur ein bis zweimal im Jahr geleert werden. Ansonsten empfiehlt sich eine Leerung ca. alle sechs Wochen.
Des Weiteren müssen Sie in der Betriebsanleitung Ihrer Pelletheizungsanlage nachlesen,

wie häufig der Brennrost gereinigt werden muss. Dies können Sie durchaus selbst machen, mit einer Bürste oder einem Staubsauger.

Neben der oben aufgeführten Reinigungsarbeiten ist eine jährliche Wartung durch einen Fachmann notwendig. Dabei wird die Heizungsregelung überprüft, die Sicherheitseinrichtung kontrolliert und die Verbrennung optimiert. Arbeitsaufwand liegt hier bei ein paar Stunden.

FÖRDERMITTEL BEIM KAUF EINER NEUEN PELLETHEIZUNG

Der Staat bietet eine Pelletheizung-Förderung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) an. Hausbesitzer können somit finanzielle Zuschüsse beantragen, wenn die installierte Technik den Anforderungen der BAFA entspricht.

Pelletheizung-Förderung für Pelletöfen mit Wassertasche:

Installieren Sie einen wasserführenden Pelletofen mit einer Leistung von mehr als 5 KW, erhalten Sie einen Zuschuss von 2000 Euro. Bei einer Leistung von über 25 KW zahlt Ihnen der Staat 80 Euro je KW. Hier ein kleiner Überblick:

  • 2000 Euro Mindestförderung für Anlagen von 5 bis 25 Kilowatt
  • 80 Euro pro Kilowatt für Öfen mit einer Leistung von 25 bis 100 Kilowatt
  • 3000 Euro Mindestförderung für Pelletheizungs-Anlagen mit Partikelabscheider

Pelletheizung-Förderung für Zentralheizkessel:

  • 3000 Euro Mindestförderung für Hausbesitzer für Pelletheizungen mit zentralem Heizkessel
  • Ab einer Leistung von mehr als 43,7 KW für Kilowatt nochmal 80 Euro

Hausbesitzer können auch eine Förderung bei bestehenden Pelletheizungen erhalten, wenn diese mit Brennwerttechnik oder einem Partikelabscheider nachgerüstet werden. Hier erhalten Sie einen Zuschuss von 750 Euro.

Pelletheizung-Förderung für Neubau

Sie können nicht nur eine Förderung für den Gebäudebestand erhalten, sondern auch wenn Sie neu bauen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Zentralheizkessel mit Brennwerttechnik oder einen Partikelabscheider ausgestattet ist.

  • 3000 Euro Förderung für Ihren Pelletheizkessel ohne Pufferspeicher

Wichtig ist, egal ob Neubau oder Gebäudebestand, dass Sie die Förderung richtig beantragen. Die Fördergelder sind direkt über das BAFA zu beantragen. Achten Sie darauf, dass ein Antrag auf Fördermittel vor Beginn der Maßnahmen bzw. vor Vertragsschluss mit KADEL zu stellen ist.